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„Wenn ich male, höre ich auf zu denken. Dann bin ich in einem nicht-persönlichen, egofreien Raum. Aus diesem Raum heraus schöpfen sich meine Bilder, manifestieren sich geistige Informationen und Erkenntnis durch Farben und Formen. Wenn ich male, bin ich im Zustand einer klaren Weite.“ Die Suche nach der Essenz hinter den Erscheinungen von Leben, nach dem „was die Welt im Innersten zusammenhält“ (Goethe) bestimmt Nana Nauwalds Lebensweg. Ihre vielgestaltige, kreative Lebens-Art (malen, schreiben, lehren, reisen) ist geprägt von jahrzehntelangen Erfahrungen in schamanischen Bewusstseinswelten indigener Völker, vor allem im Amazonasgebiet. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt heilsamen Trancezuständen. Die Begegnung mit der Anthropologin Prof. Dr. Felicitas Goodman eröffnete Nana Nauwald neue Zugänge zu den schamanischen Überlieferungen unserer europäischen Vorfahren. Felicitas Goodman wurde ihr Lehrerin und Freundin. Im Zusammenhang mit ihrem Forschungsgebiet „Rituale der Wahrnehmung“ führt Nana Nauwald in Seminaren in die Erfahrung der „Rituellen Körperhaltungen“, lehrt und erforscht diese Trancetechnik. In dieser Arbeit gilt ihre Aufmerksamkeit vor allem den alten Wissensspuren des europäischen Schamanismus, um aus diesem „alten“ Wissen und dem Wissen, das sie in indigenen schamanischen Kulturen erfährt, neue Wege der Natur- und Bewusstseinserfahrung zu öffnen nicht nur zum Wohl des Einzelnen, sondern vor allem auch zum Wohl einer vielfarbigen Gemeinschaft. Nana Nauwald lebt, wenn sie nicht auf Reisen ist, in der Lüneburger Heide zusammen mit ihrem Mann Bruno Martin. Hinweis: Ich bin keine Schamanin und keine Therapeutin. |